Dominikanische Republik
Einkaufen und Mitbringen
Reine Handarbeit
Im umfangreichen Angebot von Souvenirs ist es nicht immer leicht, die Spreu vom Weizen zu trennen. Vor allem bei den an jeder Ecke feilgebotenen naiven Gemälden handelt es sich zumeist um billigen Touristennepp. Sie ähneln sich wie ein Ei dem anderen, da zur Herstellung nicht selten Schablonen verwendet werden. Nicht alle Straßenkünstler sollten jedoch aus diesem Grunde gemieden werden. Oftmals findet man ein Kunstwerk, das von der stereotypen Landschaftsmalerei abweicht.
Als Mitbringsel eignen sich ebenfalls hervorragend die typisch dominikanischen gesichtslosen „Limé“-Tonpuppen. Es handelt sich dabei um eine farbig glasierte, weibliche Tonfigur, die Anfang der 80er Jahre kreiert wurde und inzwischen als regelrechtes Maskottchen gilt.
Gaumenfreuden verspricht hingegen der dominikanische Rum, welcher zu den besten der Welt gehört. Hinzu kommt, dass man einen goldgelben Barceló oder einen Brugal nirgendwo billiger erstehen kann als hier.
Ein weiteres einheimisches Genussmittel, das höchsten Ansprüchen genügt, sind die handgedrehten Zigarren der Marken „Habanera“ oder „Aurora“. Auch Edelhersteller Zino Davidoff vertraut für seine Produkte mittlerweile auf Gewächse dominikanischer Herkunft.
Zu den begehrtesten Souvenirs gehören insbesondere auch die beiden Schmucksteine Bernstein und Larimar. Sowohl den honiggoldfarbenen Bernstein als auch den in verschiedenen Blau- bis Türkistönen auftretenden Larimar finden sie als schlichte oder edel verarbeitete Schmuckstücke mit schönem Design in reicher Auswahl. Der Larimar ist übrigens eine Rarität, die Sie nirgendwo sonst auf der Welt finden, darf aber - genau wie der Bernstein - nicht ungeschliffen ausgeführt werden.
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