Länderinfos - Reisetipps
Sehenswertes
Athen
Die Hauptstadt Athen ist das wirtschaftliche und kulturelle Herz Griechenlands sowie der zentrale Verkehrsknotenpunkt für die Verbindung in die Regionen des Festlandes und zu den griechischen Inseln. Die sich auf der attischen Ebene ausbreitende Stadt ist mit der Hafenstadt Piräus, dem Knotenpunkt aller Schifffahrtslinien, zusammengewachsen.
Athen ist auch der Sitz des Oberhaupts der griechisch-orthodoxen Staatskirche, bedeutender Bildungseinrichtungen wie der Universität und Standort weltberühmter Museen.
Die Geschichte Athens lässt sich jahrtausendelang zurückverfolgen - seit der Jungsteinzeit ist das Stadtgebiet ständig besiedelt - und heute noch überall präsent. Viele Sehenswürdigkeiten geben Zeugnis vom ersten demokratischen Staat in der Geschichte. Kaum ein Besucher wird Athen verlassen, ohne der Akropolis, was so viel bedeutet wie "Hohe Stadt", einen Besuch abzustatten. Sie repräsentiert einen bedeutenden, aber nur kurzen Zeitraum der Geschichte der Stadt. Am bekanntesten ist wohl der Parthenon, ein Tempel, der der Göttin Athena geweiht ist. Nahe der Akropolis erstreckt sich die Agora, Marktplatz und Mittelpunkt des antiken Athens. Hier finden sich die am besten erhaltenen Tempel Griechenlands.
Auch die Altstadt Plaka ist eine Besichtigung wert. Hier liegen die Flohmarkt-Hauptstraße Ivestou, die Geschäftsstraße Ermou und der City Platz mit dem ehemaligen Schloss des Königs (heute das Parlament) sowie der Friedhof Kerameikos. Die Straße Athinas, die auf den Omonia Platz führt, ist eine Mischung aus dem traditionellen und dem europäischen Athen. Drumherum ist Athen eine brodelnde Stadt mit allen Vor-, aber auch Nachteilen der Zivilisation, wie Luftverschmutzung, Betonwüsten und chaotischen Verkehrsverhältnissen. Etwa 60 Prozent der griechischen Industriebetriebe sind in Athen angesiedelt und die Stadt ist im europäischen Vergleich die Großstadt mit den wenigsten Grünanlagen.
Peloponnes
Die Halbinsel Peloponnes ist der südlichste Teil des griechischen Festlandes. Denkmale aus allen Phasen der griechischen Geschichte von mykenischen Burgen über griechische Stätten bis hin zu Burgen der Kreuzritter sind hier zu finden. Lange Strände haben die Peloponnes in Verbindung mit dem Kulturangebot zu einem beliebten Urlaubsziel werden lassen. Darüber hinaus gibt es für Naturfreunde eine interessante Naturlandschaft mit Dünen- und Felsküste. Die Bergwelt des Landesinneren steht im Kontrast zu den fruchtbaren Landschaften von Lakonien, Messinien und der Argolis. Patras, im Westen der Halbinsel gelegen, ist Griechenlands viertgrößte Stadt.
Makedonien
Makedonien, das sich vom Néstos im Westen bis zur albanischen Grenze erstreckt und im Süden vom Olymp begrenzt wird, weist sehr vielfältige Landschaftsformen auf: bis zu 3.000 Meter hohe Berge, Ebenen mit Obstplantagen, Hügellandschaften und kilometerlange Strände. Zentrum von Industrie und Handel ist Thessaloniki, die zweitgrößte Stadt Griechenlands. Bedeutend sind hier die antiken Zeugnisse in Pélla, dem Geburtsort Alexanders des Großen und Vergina, wo sich das Grab Philipps des zweiten befindet. Auch die Bauten aus der christlichen Zeit (Klöster, Basiliken und Kirchen) sind sehenswert. Auf der Halbinsel Chalkidike stehen beispielsweise in schwindelerregender Höhe die Athos-Klöster. Der Westen Makedoniens bietet sich für Individualtouristen an, die in Ruhe entspannen möchten.
Thrakien
Thrakien ist vom Tourismus weniger erschlossen als viele andere griechische Regionen, aber gerade darin liegt sein Reiz. Die nordöstliche Region ist, ähnlich wie Makedonien, reich an fruchtbaren Ebenen mit Plantagenwirtschaft. Getreide, Wein, Reis und Tabak werden hier angebaut. Charakteristisch in der unberührten Landschaft sind die Feuchtgebiete, die die beiden Flüsse Néstos und Évros auf ihrem Weg zum Meer geschaffen haben und die neben dem Vistonis-See die Hauptattraktionen der Region sind. Auf der zugehörigen Insel Samothrake gibt es neben einladenden Stränden und Badebuchten eine schöne Naturlandschaft mit dichten Wäldern, Quellen und einer vielfältigen Flora.
Zentralgriechenland
Die Region wird begrenzt vom Golf von Pátras, vom Golf von Korinth und vom Golf von Evia. Im Osten grenzt sie an Attika. Historisch interessante Stätten sind das Kloster Ossios, das eines der bedeutendsten Denkmale der byzantinischen Mosaikkunst des elften Jahrhunderts ist, die Stadt Theben, das Orakelheiligtum von Delphi und die Thermopylen. Das heutige Thìva (Theben) ist bekannt durch seinen historischen Vorgänger, das "Siebentorige Theben". Antike Mauerreste, Gräber und zahlreiche Funde wurden hier entdeckt und können zum Teil auch im angeschlossenen Archäologischen Museum besichtigt werden. Delphi ist eine der bedeutendsten Kultstätten und wichtigsten Ausgrabungsstätten der klassischen Zeit in Griechenland. Die einzigartige Lage in den Bergen und der Reichtum an antiken Resten macht Delphi zu einem der Höhepunkte einer Griechenland-Reise für Kulturinteressierte. Zu besichtigen sind das Apollo-Heiligtum, das Heiligtum der Athena Pronaia sowie ein angeschlossenes Museum, wo die Sphinx der Naxier zu bewundern ist.
Attika
Attika ist vom Saronischen Golf umgeben und grenzt im Nordosten an Zentralgriechenland. Charakteristisch für die Region, in der die Hauptstadt Athen liegt, ist der Gegensatz zwischen Bergen wie der Parnitha, der Pendeli und Hymettos und dem weiten Meer. Die Attische Riviera, auch Apollonküste genannt, zwischen Piräus und Kap Súnion, ist seit dem Zweiten Weltkrieg zu einer stark frequentierten Touristenregion geworden. In den Badeorten wie Glyfada, Vula, Vuliagmeni, Varkiza und Legrena mit ihren Bars, Discotheken und ihrem Unterhaltungsprogramm fühlen sich insbesondere junge, unternehmungslustige Urlauber wohl. Auch Aigina ist wegen seiner schönen Strände und wegen des klaren Wassers bei Urlaubern sehr beliebt. Besonders schöne Landschaften und Strände findet man u.a. in Agía Marína, Faros und Marathónas.
Kreta
Kreta, die größte griechische Insel, liegt etwa 100 Kilometer südöstlich der Peloponnes. Die Insel ist wegen ihrer schönen, abwechslungsreichen Natur, wegen ihres Klimas und wegen ihren Stränden sowie den minoischen Kulturdenkmälern ein beliebtes Urlaubsziel geworden. Chaniá ist ein guter Ausgangspunkt um die Insel zu entdecken. Zentrum der Stadt ist der venezianische Hafen mit vielen einladenden Restaurants und Cafés. In der Kirche San Francesco ist das Archäologische Museum untergebracht, das herausragende Exponate von der neolithischen bis zur römischen Zeit zeigt. Sehenswert ist auch das Historische Museum der Stadt, das interessante Ausstellungsstücke zu den Themen Zweiter Weltkrieg, Widerstand und deutsche Besatzungszeit hat. Ausflüge von Chaniá kann man beispielsweise in die Klöster Agia Triáda und Guvernéto, auf die Halbinsel Rhodópu, wo es neben archäologischen Stätten auch eine schöne Badebucht gibt, sowie in die Samariá-Schlucht (Nationalpark) unternehmen, die in circa sechs Stunden durchwandert werden kann. In jedem Fall sollten geschichtsinteressierte Kreta-Urlauber der Ausgrabungsstätte von Knossós einen Besuch abstatten. Die minoische Palastanlage wurde freigelegt und zum Teil rekonstruiert. Wegen seiner schönen Strände und guten Ausflugsmöglichkeiten ist das am Golf von Nikólaos gelegene Städtchen Agios Nikólaos bei Badeurlaubern besonders beliebt. Ausflüge bieten sich beispielsweise in das Kunsthandwerkerdorf Kritsá, auf die Lassíthi-Ebene mit ihrer Tropfsteinhöhle sowie zum Ruinenfeld von Gurniá an.
Dodekanes-Inseln
Der Dodekanes, die Gruppe der zwölf Inseln, gehören zu den Südlichen Sporaden. Er umfasst die größeren Inseln Pátmos, Kos und Rhodos, die zu den beliebtesten Reisezielen Griechenlands gehören, sowie etwa 40 kleinere Inseln und Riffe. Der Reiz der Dodekanes-Inseln liegt in ihren unterschiedlichen Landschaften und ihren Sehenswürdigkeiten aus antiker Zeit. Für Urlauber, die Unterhaltung suchen, ist Rhodos mit seiner gleichnamigen Hauptstadt und der vorzüglichen touristischen Infrastruktur genau das Richtige. Besucher, die Ruhe wollen, können sich für eine der kleineren Dodekanes-Inseln entscheiden.
Nationalparks in Griechenland
Griechenland hat die natürliche Flora und Fauna in "Ethniki Drymi", d.h. Nationalparks, unter Schutz gestellt. Die insgesamt zehn geschützten Landschaftsgebiete liegen vor allem auf dem Festland und auf Kreta und bieten Naturfreunden und Aktivurlaubern ein reges Betätigungsfeld. Folgende Landschaften wurden unter Schutz gestellt: die grünen Landschaften des Ainos auf Kefalonia, die Bergregion Vikos-Aoos in Epirus, das Parnass-Gebirge und der Berg Iti in Zentralgriechenland, das Pindos-Gebirge und die Préspa Seen in Makedonien, das Massiv des Olymp an der makedonisch-thessalischen Grenze, das Kap Súnion an der Südspitze Attikas, der Berg Parnitha und die 18 Kilometer lange Samariá-Schlucht auf Kreta.
Kreta - Agios Nikolaos-Elounta
- Zielgebiete Griechenland














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