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Lanzarote

César Manrique – Lanzarotes berühmtester Sohn

Der Umbau des ehemaligen Militärpostens Mirador del Rio zum Beispiel geht auf César Manrique zurück. Die weitläufige Anlage ist von runden organischen Formen bestimmt und weist im Inneren keinerlei Ecken und Kanten auf. Im Zentrum befindet sich ein großer breiter Raum mit halbrunden Panoramafenstern und einer Deckenskulptur. Beeindruckend ist der Blick von der Aussichtsplattform, die in 450 Metern Höhe über der fast senkrecht abfallenden Steilküste liegt.

Neben seinen architektonischen Bauten und Kunstwerken ist besonders sein landschaftsbewahrendes Engagement zu würdigen. Nicht nur der Nationalpark Timanfaya ist César Manrique zu verdanken, sondern auch, dass der Insel Bausünden weitgehend erspart geblieben sind. Denn sein Bestreben war es, den inseltypischen Baustil mit seinen schlichten, weißgestrichenen Flachbauten beizubehalten. Als Krönung seines unermüdlichen Einsatzes wurde 1990 ein Bebauungsplan für ganz Lanzarote verabschiedet, der auf den Kanaren seines Gleichen sucht. César Manrique starb 1992 bei einem Autounfall.


timanfaya nationalpark lanzarote El DiaboloRestaurante „El Diablo“:
im Nationalpark Timanfaya errichtetes Restaurant mit Panoramablick.
Jameos del Agua:
eine eingestürzte Lavagrotte, die Bestandteil eines sieben Kilometer langen Lavatunnels ist und teilweise künstlerisch umgestaltet wurde.
Fundación César Manrique:
ehemaliges Wohn- und Arbeitshaus des Künstlers, das auf fünf Lavablasen errichtet wurde. Jede einzelne Lavablase wurde zu einem Wohnraum gestaltet.
Mirador del Rio:
nördlichster Aussichtspunkt, perfekt in die Landschaft integriert mit Ausblick auf die vorgelagerten Inseln.
Jardín de Cactus:
Kaktusgarten mit mehr als 1000 verschiedenen Kakteenarten.
Monumento el Campesino:
ein abstraktes Kunstwerk, das zu Ehren der lanzarotischen Bauernbevölkerung gestaltet wurde.


Zielgebiete Spanien
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